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Die Bowling Geschichte
1909 war für das Schieben auf zehn Kegel in Europa ein historisch wichtiges Jahr.
Bruno Soderstrom (1881-
bei den Olympischen Spielen in den Jahren 1906 und 1908 eine Heldenfigur in Schweden wurde, gewann einige stockholmische Kapitalanleger für den Aufbau von amerikanischen Kegelbahnen.
Er hatte eben welche auf einem Besuch in New York gesehen. In demselben Jahre wurden
zwei Bahnen dieser Art im Keller eines Gebäudes in der Rue de Sankt-
Das Experiment scheiterte in Paris. In London wurden 1910 die Bahnen von der „Weißen
Stadt“ zum Picadilly-
Das amerikanische Kegelspiel „überfiel“ Europa wieder im Zweiten Weltkrieg, als die Kasernen in Grossbritannien wie auch in fast jedem anderen Land mit Kegelbahnen ausgerüstet wurden.
Viele Zivilisten lernten den Sport kennen und bahnten dabei den Weg für die Gründung der Federation Internationale des Quilleurs (FIQ) im Jahre 1954.
Adolf Oesch, ein schweizer Hotelbesitzer, war der erste Präsident. Im Grunde
betonte die FIQ die Pflege der europäischen „Kleinkugelspiele“, d.h. die Bohlen-
Nach der Entstehung der britischen „Ten-
Zwei FIQ-
Man hat nicht ermitteln können, wer das amerikanische Kegelspiel „erfunden“ hat. Die beliebteste Geschichte lautet, dass 1841 die Legislativbehörden in drei amerikanischen Bundesstaaten „das Kegeln mit neun oder weniger Kegeln“ verboten haben (frühere Formen des Spieles wurden ja zu verschiedenen Zeiten in Europa wegen Wetten, Trinkgelagen und Pöbeleien verboten).
Ein scharfsinniger Mensch hat das Gesetz umgangen, indem er einen zehnten Kegel hinzusetzte.